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Digitalisierung: In kleinen und schnellen Schritten in die Zukunft

Einige Gedanken zum heutigen, dritten nationalen Digitaltag. In der ganzen Schweiz finden Gespräche, Bühnenshows und Ausstellungen zum Thema Digitalisierung statt. Dabei wird viel in die Zukunft geschaut und hochfliegende Konzepte entwickelt.

Als familiengeführtes Unternehmen sind wir fasziniert von diesen Aussichten. Abschreckend wirkt nicht der Wandel, der mit diesen Perspektiven einhergeht, vielmehr die zu erwartenden Investitionen auf der einen Seite und der ungewissen Akzeptanz unserer Kunden auf der anderen Seite.

In der Druckbranche sind wir seit den Achtzigerjahren mit der fortschreitenden Digitalisierung konfrontiert. Dabei waren wir stets an der Spitze mit dabei, vor dem grossen Verfolgerfeld. Dies gilt auch für den Digitaldruck. Die erste Maschine nahmen wir 1994, vor dem Durchbruch des Internets, in Betrieb. Bis heute gehören wir mit unseren modernen und qualitativ hochstehenden Digitaldruck-Geräten und unserem über Jahre angeeigneten Know-how zu den Marktleadern.

Langer Weg des Onlinedrucks

Seit 2009 bieten wir unseren Kunden erste Lösungen für «online Gedrucktes» an. Aus heutiger Sicht war die damalige Lösung sehr bescheiden. Die Infrastruktur hat sich seither markant weiterentwickelt.

Heute bieten wir unseren Kunden ein persönliches Web2Print Business – Portal an. Hier sind alle Geschäfts-Drucksachen des Unternehmens wie Briefbogen, Kuverts und Visitenkarten hinterlegt. Visitenkarten für neue Mitarbeiter bestellen sie dank den CI/CD konformen Vorlagen schnell und professionell.

Die Bestellung dieser Drucksachen dauert auch mit dem Handy nur 2 Minuten und wird in der festgelegten Qualität an die gewünschte Lieferadresse gesandt.

Auch komplexere Druckaufträge lassen sich direkt erledigen. Personalisierte Flyer, aufgeteilte Lieferung an unterschiedliche Adressen. Heute kommuniziert unsere Plattform direkt mit externen Systemen, damit sind Druckaufträge noch effizienter erledigt.

Es waren unzählige kleine Schritte notwendig, um an diesen Punkt der digitalen Reise zu gelangen. Die Reise ist noch längst nicht beendet, die stetige Verbesserung bringt uns weiter vorwärts. Manchmal halten wir inne, schauen zurück und wieder nach vorne. Und ja, ein Blick über den Tellerrand hinaus lohnt sich immer.

 

Eigenes Know-How ist wichtig

Durch den engen Kontakt mit unseren Kunden – ich vermeide bewusst den Begriff «Customer-Centricity» – werden die Anforderungen des Marktes direkt an uns herangetragen. Diese setzen wir mit internem Know-how und im Team mit Lieferanten um. Dabei versuchen wir nicht jeden Prozessschritt zu digitalisieren, sondern sehen uns auch die Prozessabfolge an. Wir weisen hier gerne auf folgendes Zitat hin:

 

Wenn sie einen Scheissprozess digitalisieren, dann haben sie einen scheiss digitalen Prozess.

Thorsten Dirks

CEO , Telefónica Deutschland AG

Wir empfehlen jedem Unternehmensleiter, eigenes digitales Wissen in seiner Firma aufzubauen. Egal ob es sich dabei um Marketing- oder IT-Spezialisten handelt oder im Idealfall einen Freigeist, welcher «Out-of-the-Box» denkt.

Sie denken Künstliche Intelligenz, Augmented oder Virtual Reality sind noch keine Themen für Sie?
Wir haben aktuell für uns und unsere Kunden noch keine konkrete Anwendung, sie werden aber kommen.

Fazit

Sie können sich der Digitalisierung verwehren, aber Sie halten sie nicht auf. Gestalten Sie Ihre digitale Umwelt. Schauen Sie voraus, auch auf die eingangs erwähnten «hochfliegenden Ideen». Es wird bestimmt spannend.

Und wenn Sie ein Projekt erfolgreich umsetzen, zahlen sich nicht nur die Investitionen aus, es macht auch riesig Spass!

Ralf Weissbaum

Ralf Weissbaum

Geschäftsleiter